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Systemische Therapie in der Familie

Jede Familie hat gewisse, oft unausgesprochene Spielregeln, nach denen sich die Mitglieder austauschen und Grenzen des familiären Systems festlegen. Sind die Grenzen zu starr oder undeutlich, bleiben individuelle Bedürfnisse unerfüllt und es kommt zu ungelösten Konflikten im Familiensystem. Manche Wünsche oder Probleme werden so über Generationen hinweg „vererbt".

Ist die „Balance" der Familie gestört, wird häufig nur ein Familienmitglied „auffällig". Oft sind es die Kinder, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen und so auf Störungen im System hinweisen. In diesem Fall sind sie die sogenannten „Symptomträger", die durch die gezeigten Symptome das gesamte System beeinflussen. Unter Umständen verhindern sie gerade damit sogar den Zusammenbruch des Familiengefüges. Die Störung hat also eine „positive" Funktion, auch wenn die Symptomträger darunter leiden.