traumafachberatung

Trauma-Fachberatung

Traumafachberatung

„Plötzlich ist nichts mehr wie es war“, sagen Menschen, die wissen, dass sie Situationen ausgesetzt waren, die für kurze - oder auf unbestimmte Zeit - ihr Leben entscheidend verändert haben.
Damit beschreiben sie sehr anschaulich den Fachbegriff Trauma.

 

Die meisten Traumatisierungen finden mitten im menschlichen Zusammenleben statt, in der Familie, in der Gesellschaft, in Schulen, am Arbeitsplatz, durch Unfälle und sind bedingt durch menschliches Agieren. Das macht deutlich: Ein Trauma ist keine Krankheit, sondern ein soziales Ereignis und die schmerzlichsten und leidvollsten Traumatisierungen sind gewaltsame Verletzungen der persönlichen Rechte.

 

Diese Verletzungen sind Ursachen für krankmachende Folgestörungen wie Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen, Post-/Traumatische-Belastungsstörungen (PTSD), Entwicklungs- und Bindungsstörungen bei Kindern, Beziehungsverunsicherung bei Erwachsenen u.v.m. Um die Einsamkeit der Betroffenen, der Überlebenden nicht weiter zu vertiefen, hilft es, dieses Empfinden in ihrem psychosozialen Umfeld wahrzunehmen und eine individuelle Traumabewältigung auf die Eingebundenheit in menschliche, soziale und kulturelle Systeme auszurichten.

Muss man den Auslöser von traumatischen Erfahrungen erinnern? Nein, muss man nicht – aber man darf!